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Knochendichtemessung

Als Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie oder DPX (engl. dual photon X-Ray), werden medizinisch-technische Verfahren bezeichnet, die zur Bestimmung der Dichte, bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens dienen. Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche.

Die Osteodensitometrie ist möglich durch die Anwendung der "dual energy x-ray-absorptiometry"-Technik (DEXA). Diese Methode wird weltweit von den medizinischen Fachgesellschaften als zuverlässigstes Untersuchungsverfahren empfohlen. Sinnvoll ist der Einsatz der Knochendichtemessung in folgenden Situationen:

  • bei Männern und Frauen mit bekannten Risikofaktoren (familiäre Belastung, verminderte Bildung von Sexualhormonen, Krankheiten die Osteoporose erzeugen können),
  • bei Patienten mit auffälligen Befunden im Röntgenbild,
  • bei längerer Behandlung mit knochendichtemindernden Medikamenten (z.B. Glucocorticoiden = "Kortison"),
  • nach Organtransplantationen (nach einer Herztransplantation beträgt das Risiko einer Osteoporose mit rasch auftretenden Knochenbrüchen etwa 30 %),
  • bei bestimmten Knochenkrankheiten zur Behandlungskontrolle,
  • bei Raucheranamnese (Nikotinabusus).